Fischer Max 1875 - 1893
Irtenhamer Josef 1893 - 1901
Strobl Max 1901 - 1921
Maier Johann 1921 - 1930
Irtenhammer Josef 1930 - 1931
Renetseder Josef 1931 - 1938
Gruber Franz 1938 - 1947
Buttinger Karl 1947 - 1958
Ing. Nadler Adalbert 1958 - 1972
Reischauer Karl 1972 - 2001
Kiehas Rainer 2001 - 2003
Bauchinger Jürgen 2003 - 2016
Kiehas Rainer 2016 -
Der in unserer Ortsgemeinde sehr angesehene Bürger und Kaufmann Max Fischer verstand es, eine Anzahl von Männern für das Feuerwehrwesen zu begeistern.
Er gründete mit ihnen 1875 die freiwillige Feuerwehr Eberschwang. In der Gemeindeausschusssitzung am 15. April 1877 wurde unter dem damaligen Gemeindevorsteher Josef Meyer aus Straß die Satzung des „Feuerwehrvereines“ genehmigt. Am 25. Mai 1877 bescheinigte die K.K. Statthalterei in Linz den Bestand unserer Feuerwehr und besiegelte damit den rechtlichen Rahmen.
Schon am 15. November 1876 erging von der Gemeinde der Auftrag an die Firma Rupert Gugg in Braunau für die erste Feuerwehrspritze. 1877 wurde die Abprotzspritze und der Feuerwehrwagen Modell „Gugg“ ausgeliefert und kam auch gleich im Sommer bei einem Blitzschlag beim Bauer in Größla zum Einsatz.
Bei der Feuerwehr Eberschwang gab es am 12. Mai 1878 die ersten offiziellen Kommandowahlen. Über Antrag von Herrn Josef Knoglinger wählten die Feuerwehrmänner den Kaufmann Max Fischer einstimmig zum ersten Feuerwehrhauptmann und Herrn Josef Mayer zu seinem Stellvertreter. Max Fischer führte 18 Jahre die Feuerwehr als Hauptmann. 1893 wählten die Feuerwehrmänner Schlossermeister Josef Irtenhammer zu seinem Nachfolger.
Am 15. Juni 1878 wurde für die Feuerwehr eine Begräbnisordnung erlassen: „Es seien die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr einzuladen, sich in der Hofmark an dem Tage des Begräbnis zu versammeln, um dann an dem Leichenzug teilzunehmen. Der Ort der Anordnung des Zuges wird den Ortsverhältnissen jedesmal angepasst.“
Am 19. April 1880 erhielt die Feuerwehr Eberschwang unter Bürgermeister Josef Knoglinger ein Gemeindegrundstück zwischen dem Maurerhause Knoglinger (später Schlosserei Irtenhammer, jetzt Frisör Ramona) und dem Kratzbauerngute des Josef Moser (wo heute das Wohnhaus Gertraud Lederbauer steht) zugewiesen. Das Grundstück war für die Errichtung eines Steigerhauses bzw. eines Schlauchturms vorgesehen. Im Protokoll vom 22. Juni 1879 ist niedergeschrieben, dass in Mitterbreitsach eine Filiale mit drei Zügen zu formieren ist und in der Umgebung von Eberschwang ebenfalls drei Züge zur Einteilung zu bringen sind.